„Pink gegen Rassismus“ am FÖRDERWERK
Beim diesjährigen Fußballturnier „Pink gegen Rassismus“ am FÖRDERWERK an der Seumannstraße am vergangenen Sonntag stand nicht nur der sportliche Wettbewerb im Mittelpunkt, sondern vor allem eine klare Botschaft: Gemeinsam gegen Rassismus.
Unter diesem Motto traten Mannschaften aus verschiedenen Stadtteilen des gesamten Essener Stadtgebiets gegeneinander an. Die jungen Spielerinnen und Spieler überzeugten dabei nicht nur mit ihrem fußballerischen Können, sondern auch mit einem respektvollen und fairen Miteinander – sowohl auf als auch neben dem Platz.
Bereits zur Eröffnung machten die Veranstalter deutlich, worum es bei diesem Turnier geht. In kurzen Ansprachen betonten die Organisatoren des Förderwerks sowie Tanja Doczekala, Projektreferentin der Essener Chancen, die zentrale Bedeutung von Toleranz, Fairness und gegenseitigem Respekt.
Auch sportlich wurde einiges geboten: Spannende Spiele, faire Zweikämpfe und zahlreiche Tore sorgten für große Begeisterung bei den vielen Zuschauerinnen und Zuschauern. Besonders hervorzuheben war jedoch der Umgang der Kinder miteinander. Nach jedem Spiel wurden Hände geschüttelt, und selbst bei Niederlagen stand der Teamgeist stets im Vordergrund.
Bereits im Vorfeld des Turniers hatten sich die teilnehmenden Vereine in Workshops und Gesprächsrunden intensiv mit den Themen Rassismus, Fairplay und gemeinschaftlichem Miteinander auseinandergesetzt. Im Rahmen dieser Vorbereitung gestalteten die Teams eigene Plakate, die ihre Haltung und Botschaften sichtbar machten.
Um diese Werte zu würdigen, überreichte Julia Jacob, Bürgermeisterin der Stadt Essen, keine klassischen Siegerpokale, sondern Ballsäcke für jeden Verein. Damit wurde ein starkes Zeichen gesetzt: Fußball verbindet – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Sprache.
Ermöglicht wurde das Turnier durch die Zusammenarbeit des Jugendamtes und des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Essen, der Essener Chancen sowie des Förderwerks von Rot-Weiss Essen.











